Satzung des Turn- und Kegelclub Altenburg e.V. Abschnitt 1  Allgemeines § 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr, Vereinsfarben Der   Verein   führt   den   Namen   „Turn-   und   Kegelclub   Altenburg   e.V.   “.   Der   Verein   hat   seinen   Sitz in   Altenburg.   Er   ist   in   das   Vereinsregister   unter   der   Nummer   VR   200977   beim   Amtsgericht Altenburg           eingetragen.           Das           Geschäftsjahr           ist           das           Kalenderjahr. Die Vereinsfarben sind Gelb / Schwarz. § 2 Vereinszweck 2.1 Der Zweck des Vereins ist die Pflege und die Förderung des Sports. 2.2 Sein    besonderes    Augenmerk    legt    der    Verein    auf    die    Förderung    des    Freizeit-, Erholungs-,    Breiten-    und    Wettkampfsports,    sowie    der    körperlichen    und    sittlichen Bildung seiner Jugendmitglieder. 2.3 Der Verein ist politisch, weltanschaulich, rassisch und konfessionell neutral. 2.4 Die    Tätigkeit    in    den    Vereinsorganen    ist    ehrenamtlich,    soweit    diese    Satzung    nicht ausdrücklich    eine    hauptamtliche    Tätigkeit    erlaubt.    Der    Verein    ist    berechtigt,    zur Durchführung   seiner   Bestrebungen   hauptamtlich   und   nebenamtlich   beschäftigte   Kräfte einzustellen. 2.5 Der    Verein    hat    das    Recht,    Gesellschaften    (auch    erwerbswirtschaftlicher    Art)    zu gründen       oder       sich       an       solchen       Gesellschaften       zu       beteiligen       oder Gesellschaftsbeteiligungen   zu   veräußern.   Er   hat   darüber   hinaus   das   Recht,   Mitglied anderer Vereine zu werden. 2.6 Der   Verein   ist   insbesondere   befugt,   im   Rahmen   des   in   Absatz   2.1   genannten   Zwecks alle         Maßnahmen         (mit         Einschluss         der         Gesellschaftsgründung,         der Gesellschaftsbeteiligung,    der    Veräußerung    von    Gesellschaftsbeteiligungen    und    des Erwerbs    von    Mitgliedschaften    gemäß    Abs.    2.5)    zu    ergreifen,    die    für    die    Planung, Errichtung, Finanzierung und den Betrieb von Sportanlagen erforderlich sind. § 3 Vereinsabteilungen 3.1 Der Verein  unterhält derzeit eine Turn-, und eine Kegelabteilung. 3.2 Der Vorstand kann die Gründung weiterer Abteilungen beschließen. § 4 Vereinsvermögen 4.1 Der   Verein   verfolgt   ausschließlich   und   unmittelbar   gemeinnützige   Zwecke   im   Sinne   des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 4.2 Der    Verein    ist    selbstlos    tätig;    er    verfolgt    nicht    in    erster    Linie    eigenwirtschaftliche Zwecke. 4.3 Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. 4.4 Die   Mitglieder   des   Vereins   erhalten   keine   Gewinnanteile   oder   sonstige   Zuwendungen aus   Mitteln   des   Vereins.   Es   darf   auch   keine   Person   durch   Ausgaben,   die   dem   Zweck des   Vereins   fremd   sind,   oder   durch   unverhältnismäßig   hohe   Vergütungen   begünstigt werden.   Bei   Ausscheiden      oder   Ausschluss   aus   dem   Verein   oder   bei   dessen   Auflösung haben die Vereinsmitglieder keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. § 5 Auflösung, Wegfall des Zweckes 5.1 Bei    Auflösung    des    Vereins    oder    bei    Wegfall    seines    bisherigen    Zweckes    fällt    das Vermögen   des   Vereins   an   die   Stadt   Altenburg,   die   es   unmittelbar   und   ausschließlich für   gemeinnützige   Zwecke   im   Sinne   des   vom   Verein   angestrebten   Zwecks   nach   §   2 dieser Satzung zu verwenden hat. Abschnitt 2  Mitgliedschaft § 6 Mitgliedschaft 6.1  Ordentliches   Mitglied   des   Vereins   kann   jede   volljährige   Person   werden,   und   zwar   nach ihrer Wahl aktives oder förderndes (passives) Mitglied. 6.2 Minderjährige    können    mit    Einverständnis    der    Erziehungsberechtigten    Mitglied    im Jugendbereich der einzelnen Abteilungen werden. 6.3 Außerordentliches       Mitglied       können       juristische       Personen       und       sonstige Personenvereinigungen mit rechtlicher Selbständigkeit werden. 6.4 Ehrenmitglieder   können   Personen   sein,   die   sich   besondere   Verdienste   um   den   Verein oder    den    Sport    erworben    haben.    Die    Ehrenmitgliedschaft    wird    auf    25    lebende Personen beschränkt. 6.5 Die   Mitglieder   haben   gegen   den   Verein   keinen   Anspruch   auf   Ersatz   von   Schäden   oder Verlusten,   die   sie   bei   der   Ausübung   des   Sports,   der   Benutzung   von   Einrichtungen   des Vereins   oder   bei   Vereinsveranstaltungen   erleiden,   es   sei   denn,   solche   Schäden   oder Verluste sind durch Versicherungen abgedeckt. 6.6 Zum   Ehrenvorsitzenden   mit   allen   Rechten   eines   Mitgliedes,   aber   ohne   Pflichten,   kann nur     ein     Vorsitzender     aufgrund     langjähriger     Verdienste     oder     außergewöhnlicher Leistungen   auf   Vorschlag   des   Vorstandes   durch   die   Mitgliederversammlung   ernannt werden. Die Ehrenvorsitzschaft wird auf 3 lebende Personen beschränkt. 6.7 Mitglieder des Vereins sind: 6.7.1 Erwachsene Personen (aktiv und passiv) 6.7.2 Jugendliche (von 14-17 Jahre) 6.7.3 Kinder (unter 14 Jahre) 6.7.4 juristische Personen 6.7.5 Personengesellschaften 6.7.6 Ehrenmitglieder (keine Altersbegrenzung) § 7 Erwerb der Mitgliedschaft 7.1 Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag. 7.2 Bei Minderjährigen ist der Antrag vom gesetzlichen Vertreter zu stellen. 7.3 Über   die   Aufnahme   entscheidet   der   Vorstand.   Die   Aufnahme   in   den   Verein   ist   dem Antragsteller,     unter     Einsichtnahme     der     Vereinssatzung     und     der     Beitrags-     und Gebührenordnung,   schriftlich   zu   bestätigen.   Die   Aufnahme   wird   erst   mit   Zahlung   der Aufnahmegebühr   und   des   Beitrages   für   das   laufende   Kalenderjahr   (§   8)   wirksam.   Die Ablehnung des Aufnahmeantrages bedarf keiner Begründung. 7.4 Die   Verleihung   der   Ehrenmitgliedschaft   regelt   eine   Ehrenordnung,   die   vom   Vorstand mit Zustimmung des Ehrenamtsbeauftragten beschlossen wird. § 8 Mitgliedsbeiträge 8.1 Bei   der   Aufnahme   in   den   Verein   ist   eine   Aufnahmegebühr   zu   entrichten.   Außerdem werden Jahresbeiträge erhoben. 8.2 Höhe   und   Fälligkeit   von   Aufnahmegebühren,   Jahresbeiträgen   und   Umlagen   werden      in der Beitrags- und Gebührenordnung geregelt. 8.3 Für     juristische     Personen     und     andere     Personenvereinigungen     mit     rechtlicher Selbständigkeit können die Mitgliedsbeiträge gesondert vereinbart werden. 8.4 Der    Vorstand    kann    in    geeigneten    Fällen    Aufnahmegebühren,    Jahresbeiträge    und Umlagen ganz oder teilweise erlassen, ermäßigen oder stunden. 8.5 Ehrenmitglieder sind von der Pflicht, Mitgliedsbeiträge zu zahlen, befreit. § 9 Beendigung der Mitgliedschaft 9.1 Die    Mitgliedschaft    erlischt    durch    Tod    des    Mitgliedes,    Austrittserklärung    oder    durch Ausschluss. 9.2 Der   Austritt   ist   dem   Vorstand   schriftlich   zu   erklären,   er   ist   nur   zum   Ende   des   zweiten und    letzten    Quartals    zulässig.    Die    Austrittserklärung    muss    dem    Verein    spätestens sechs    Kalenderwochen    vor    Ablauf    in    der    Geschäftsstelle    zugegangen    sein.    Bei Minderjährigen     ist     die     Austrittserklärung     auch     vom     gesetzlichen     Vertreter     zu unterschreiben. 9.3 Ein   Ausschluss   kann   erfolgen,   wenn   sich   ein   Mitglied   dem   Verein   gegenüber   trotz zweimaliger   Mahnung   mit   Zahlungen   in   Verzug   befindet   und   seit   der   Absendung   der zweiten   Mahnung   drei   Monate   verstrichen   sind,   ohne   dass   die   Zahlungsrückstände beglichen    wurden.    Die    für    den    Verein    entstandenen    Kosten    (Bearbeitungs-und Mahngebühren    sowie    Porto)    trägt    der    Verursacher.    Ein    Ausschluss    kann    auch erfolgen,   wenn   ein   Mitglied   grob   gegen   die   Satzung   oder   die   Ordnungen   des   Vereins verstößt,   oder   sich   eines   schwerwiegenden,   vereinsschädigenden   Verhaltens   schuldig gemacht hat. 9.4 Vor   der   Entscheidung   über   den   Ausschluss   ist   das   Mitglied   vom   Vorstand   anzuhören. Der    Ausschluss    ist    dem    Mitglied    mit    Begründung    durch    eingeschriebenen    Brief mitzuteilen. Er wird mit Zugang des Briefes wirksam. 9.5 Über   den   Ausschluss   gemäß   Absatz   9.3,   Satz   1   beschließt   der   Vorstand.   Gegen   seine Entscheidung    kann    binnen    zwei    Wochen    nach    Zugang    der    Ausschlussmitteilung schriftlich   Einspruch   eingelegt   werden.   Über   den   Ausschluss   gemäß   Absatz   9.3,   Satz   3 entscheidet der Vorstand. Dessen Entscheidung ist unanfechtbar. Abschnitt 3  Vereinsorgane § 10 Organe Organe des Vereins sind: 10.1 die Mitgliederversammlung, 10.2 der Vorstand. § 11 Wählbarkeit, Ergänzung eines Vereinsorgans 11.1 In    ein    Amt    wählbar    ist    jedes    ordentliche    Vereinsmitglied    ab    Vollendung    des    18. Lebensjahres.   Wiederwahl   –   auch   mehrfach   –   ist   zulässig.   Ein   Ehrenamt   endet   in jedem Falle mit dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein. 11.2 Die   Mitgliedschaft   in   einem   der   in   §   10.2   genannten   Organe   ist,   soweit   diese   Satzung nicht   ausnahmsweise   etwas   anderes   enthält,   unvereinbar   mit   der   Mitgliedschaft   in einem   anderen   dieser   Organe   sowie   mit   der   Mitgliedschaft   in   den   Abteilungsorganen. Wird    ein    Mitglied    eines    Organs    in    ein    anderes    gewählt,    so    scheidet    es    aus    dem bisherigen Organ aus. 1. Kapitel – Mitgliederversammlung § 12 Aufgaben der Mitgliederversammlung Die   Mitgliederversammlung   ist   das   oberste   Beschlussorgan   des   Vereins.   Sie   ist   insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig: 12.1 Entgegennahme   des   Jahresberichts   vom   Vorstand   und   der   Jahressportberichte   der einzelnen Abteilungen; 12.2 Entgegennahme     des     Finanzberichts     vom     Schatzmeister     für     das     abgelaufene Geschäftsjahr; 12.3 Entgegennahme des Berichts des Kassenprüfers; 12.4 Entlastung des Vorstandes; 12.5 Wahl des Vorstandes, Schatzmeister sowie des Kassenprüfers 12.6 Beschlussfassung über Änderungen der Vereinssatzung; 12.7 Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins; 12.8 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und des Ehrenvorsitzes; 12.9 Beschlussfassung   über   eine   Vereinsordnung,   welche   die   Organisation   der   Abteilungen regelt. § 13 Einberufung von Mitgliederversammlungen 13.1 Die    ordentliche    Mitgliederversammlung    wird    vom    Vorstand    einberufen.    Sie    soll    im letzten Kalenderquartal stattfinden. 13.2 Eine   außerordentliche   Mitgliederversammlung   ist   durch   den   Vorstand   einzuberufen, wenn   der   Vorstand   dies   mit   der   Mehrheit   ihrer   Mitglieder   beschließt.   Sie   ist   auch einzuberufen,    wenn    mindestens    ein    Viertel    der    Wahlberechtigten    Vereinsmitglieder dies   schriftlich   beantragt;   in   dem   Antrag   ist   der   Grund   für   die   verlangte   Einberufung und die gewünschte Tagesordnung anzugeben. 13.3 Die    Einberufung    erfolgt,    wenn    es    das    Interesse    des    Vereines    erfordert,    unter Einhaltung   einer   Frist   von   vier   Wochen   durch   Bekanntgabe   per   Aushang   in   den   durch die Abteilungen genutzten Sportstätten. 13.4 In     der     Einladung     ist     die     Tagesordnung     anzugeben.     Sofern     Gegenstand     der Tagesordnung   eine   Änderung   der   Satzung   ist,      muss   der   Einladung   die   beantragte Änderung der Satzung im Wortlaut den Abteilungen zur Verfügung gestellt werden. 13.5 Wird   eine   Mitgliederversammlung   abgebrochen   oder   unterbrochen,   ist   unverzüglich eine    weitere    Mitgliederversammlung    mit    den    verbliebenen    Tagesordnungspunkten einzuberufen;    diese    weitere    Mitgliederversammlung    hat    binnen    eines    Monats    nach dem   ersten   Versammlungstag   stattzufinden.   Für   die   Einberufung   gelten   die   Absätze 13.3   und   13.4   mit   der   Maßgabe,   dass   die   Einberufungsfrist   nur   eine   Woche   beträgt. § 14 Tagesordnung der Mitgliederversammlungen 14.1 Die     Tagesordnung     einer     ordentlichen     Mitgliederversammlung     muss     mindestens folgende Punkte enthalten: 14.1.1 Jahresberichte; 14.1.2 Finanzbericht; 14.1.3 Bericht des Kassenprüfers; 14.1.4 Entlastung des Vorstandes; 14.1.5 Wahlen; 14.1.6 Anträge    von    Mitgliedern.    Im    Übrigen    liegt    die    Tagesordnung    im    Ermessen    des Vorstandes. 14.2 Jedes   stimmberechtigte   Mitglied   (§   6   Absatz   6.1)   kann   bis   spätestens   zwei   Wochen   vor einer      Mitgliederversammlung      beim      Vorstand      schriftlich      die      Ergänzung      der Tagesordnung   verlangen.   Der   Vorstand   soll   einem   solchen   Verlangen   in   der   Regel entsprechen;   es   muss   ihm   entsprechen,   wenn   das   Verlangen   von   einem   Zehntel   der Vereinsmitglieder schriftlich unterstützt wird. 14.3 Ergänzungen   der   Tagesordnung   nach   Absatz   14.2   hat   der   Versammlungsleiter   zu Beginn der Mitgliederversammlung bekannt zugeben. 14.4 Der     Versammlungsleiter     hat     zu     Beginn     der     Mitgliederversammlung     außerdem diejenigen    Anträge    auf    Ergänzung    der    Tagesordnung    bekannt    zu    geben,    die    vom Vorstand    nicht    berücksichtigt    worden    sind;    in    diesen    Fällen    ist    die    Tagesordnung entsprechend   dem   Verlangen   zu   ergänzen,   wenn   die   Mitgliederversammlung   dies   nach Maßgabe des § 17 Absatz 17.3 beschließt. 14.5 Für    die    Behandlung    von    Anträgen    auf    Ergänzung    der    Tagesordnung,    die    nicht fristgemäß   eingegangen   sind   (Absatz   14.2   Satz   1),   ist   deren   Dringlichkeit   festzustellen. Hierfür   ist   eine   Mehrheit   von   zwei   Dritteln   der   abgegebenen   Stimmen   (§   17   Absatz 17.3) erforderlich. 14.6 Anträge   auf   Änderung   der   Satzung   dürfen   in   die   Tagesordnung   nur   aufgenommen werden,    wenn    sie    dem    Vorstand    spätestens    10    Werktage    vor    stattfinden    der Mitgliederversammlung vorgelegen haben. § 15 Versammlungsleitung, Protokollführung 15.1 Die    Mitgliederversammlung    wird    von    einem    Mitglied    des    Vorstandes    geleitet.    Auf Vorschlag   des   Vorstandes   kann   die   Mitgliederversammlung   einen      Versammlungsleiter wählen. 15.2 Über   jede   Mitgliederversammlung   ist   ein   Ergebnisprotokoll   zu   fertigen,   welches   vom Versammlungsleiter   und   vom   Protokollführer   zu   unterschreiben   ist.   Der   Protokollführer wird zu Beginn der Versammlung vom Versammlungsleiter bestimmt. 15.3 Das Protokoll muss enthalten: 15.3.1 Ort und Zeit der Versammlung; 15.3.2 die Namen des Versammlungsleiters und des Protokollführers; 15.3.3 die Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit; 15.3.4 die Tagesordnung und die gestellten Anträge; 15.3.5 die   Art   der   Abstimmungen   und   die   Abstimmungsergebnisse   (Zahl   der   Ja-Stimmen   und der      Nein-      Stimmen      der      zum      Zeitpunkt      der      Abstimmung      anwesenden Wahlberechtigten); 15.3.6 den Wortlaut der gefassten Beschlüsse; 15.3.7 bei   Wahlen   die   Personalien   der   Gewählten,   ihre   Anschrift   und   ihre   Erklärung,   dass   sie die     Wahl     annehmen.     Diese     Erklärung     kann     bei     Abwesenheit     auch     schriftlich abgegeben werden. 15.4 Ein     Antrag,     der     eine     Satzungsänderung     enthält,     ist     wörtlich     in     das     Protokoll aufzunehmen.    Sofern    der    Beschluss    der    Mitgliederversammlung    von    dem    in    der Einberufung   genannten   Text   abweicht,   sind   der   beantragte   und   der   beschlossene   Text wörtlich zu protokollieren. § 16 Beschlussfähigkeit 16.1 Beschlussfähig    ist    jede    ordnungsgemäß    einberufene    Mitgliederversammlung    ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder. 16.2 Zur   Beschlussfassung   über   die   Auflösung   des   Vereins   ist   die   Anwesenheit   von   zwei Dritteln der stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich. 16.3 Ist     eine     zur     Beschlussfassung     über     die     Auflösung     des     Vereins     einberufene Mitgliederversammlung   nach   Absatz   16.2   nicht   beschlussfähig,   so   ist   unverzüglich   eine weitere   Mitgliederversammlung   mit   derselben   Tagesordnung   nach   den   Vorschriften des   §   13   Absatz   13.3   und   13.4   einzuberufen.   Diese   weitere   Mitgliederversammlung   hat frühestens    zwei    und    spätestens    vier    Monate    nach    dem    ersten    Versammlungstag stattzufinden. 16.4 Die    weitere    Mitgliederversammlung    nach    Absatz    16.3    ist    beschlussfähig,    wenn wenigstens   die   Hälfte   der   Vereinsmitglieder   erschienen   ist.   Die   Einladung   zu   dieser Mitgliederversammlung muss auf die erleichterte Beschlussfähigkeit hinweisen. § 17 Abstimmungen und Wahlen 17.1 In   der   Mitgliederversammlung   hat   jedes   ordentliche   Mitglied   (§   6   Absatz   6.1)   eine Stimme.   Das   Stimmrecht   kann   nur   persönlich   ausgeübt   werden,   eine   Vertretung   ist ausgeschlossen. 17.2 Die    Art    und    Weise    der    Abstimmungen    bestimmt    der    Versammlungsleiter.    Die Abstimmung      muss      geheim      erfolgen,      wenn      ein      Zehntel      der      anwesenden stimmberechtigten    Mitglieder    dies    verlangt.    Jedes    Vorstandsmitglied    wird    einzeln gewählt. 17.3 Beschlüsse   werden,   soweit   diese   Satzung   nichts   anderes   bestimmt,   mit   der   Mehrheit der    abgegebenen    Stimmen    gefasst.    Bei    Stimmengleichheit    gilt    ein    Antrag    als abgelehnt. 17.4 Bei   Wahlen   ist   gewählt,   wer   die   Mehrheit   der   abgegebenen   Stimmen   erhält.   Liegen mehrere   Wahlvorschläge   vor   und   erhält   im   ersten   Wahlgang   keiner   der   Kandidaten diese   Mehrheit,   so   findet   eine   Stichwahl   zwischen   den   zwei   Bewerbern   statt,   welche die   höchsten   Stimmenzahlen   erreicht   haben.   Gewählt   ist,   wer   in   der   Stichwahl   die   in Satz   1   dieses   Absatzes   genannte   Mehrheit   erhält;   gegebenenfalls   finden   zwischen   den beiden Bewerbern weitere Wahlgänge statt. 17.5 Zur   Änderung   dieser   Satzung   –   auch   hinsichtlich   ihres   Zweckes   –   ist   eine   Mehrheit   von zwei     Dritteln,     zur     Auflösung     des     Vereins     eine     solche     von     vier     Fünfteln     der abgegebenen Stimmen erforderlich. 2. Kapitel – Vorstand § 18 Vorstand 18.1 Der   Vorstand   besteht   aus   dem   Vorsitzenden,   einem   stellvertretenden   Vorsitzenden und      dem      Schatzmeister.      Darüber      hinaus      können      höchstens      zwei      weitere Vorstandsmitglieder bestellt werden. 18.2 Alle   oder   einzelne   Mitglieder   des   Vorstandes   können   hauptamtlich   oder   ehrenamtlich tätig      sein.      Die      hauptamtlichen      Mitglieder      des      Vorstandes      erhalten      eine Tätigkeitsvergütung.   Bei   hauptamtlicher   Tätigkeit   ruht   die   Mitgliedschaft   im   Verein   für die Dauer der Tätigkeit. 18.3 Im   Außenverhältnis   wird   der   Verein   stets   durch   zwei   Vorstandsmitglieder   gemeinsam vertreten.   Vertretungsberechtigt   sind   der   Vorsitzende,   der   stellvertretende   Vorsitzende und der Schatzmeister. 18.4 Der    Umfang    der    gesetzlichen    Vertretungsbefugnis    des    Vorstandes    wird    gemäß § 26 Absatz 2 Satz 2 BGB beschränkt. 18.5 Der    Vorstand    ist    beschlussfähig,    wenn    die    Mehrheit    seiner    Mitglieder    anwesend ist. Für Beschlüsse des Vorstandes gilt § 17 Absatz 17.3 entsprechend. § 19 Wahl 19.1 Der   Vorsitzende   und   dessen   Stellvertreter   wird   für   den   Zeitraum   von   3   Jahren   von   der Mitgliederversammlung     gewählt.     Vorstandsmitglieder     können     nur     Mitglieder     des Vereins    werden.                                                                                                                                                        .                                     19.2 Werden   einer   oder   mehrere   Vorgeschlagenen   von   der   Mitgliederversammlung   nicht gewählt,    muss    der    amtierende    Vorsitzende    binnen    zwei    Wochen    einen    neuen Vorschlag unterbreiten. 19.3 Die   Amtszeit   weiterer   ehrenamtlicher   Mitglieder   des   Vorstandes   beträgt   drei   Jahre,   die Amtszeit     für     hauptamtliche     Mitglieder     bestimmt     sich     nach     der     Dauer     des Anstellungsvertrages. 19.4 Scheidet   der   Vorsitzende   vorzeitig   aus   dem   Amt   aus,   bleiben   die   übrigen   Mitglieder des      Vorstandes      gleichwohl      bis      zum      Ablauf      ihrer      Amtsperiode      im      Amt. 19.5 Nach    Ablauf    ihrer    Amtszeit    führen    die    amtierenden    Mitglieder    des    Vorstandes    die Geschäfte solange fort bis ein neuer Vorstand gewählt wurde. § 20 Aufgaben des Vorstandes 20.1 Dem    Vorstand    obliegen    die    eigenverantwortliche    Leitung    des    Vereins    und    die Führung   seiner   Geschäfte.   Er   ist   für   alle   Aufgaben   zuständig,   die   durch   diese   Satzung nicht    ausdrücklich    einem    anderen    Organ    zugewiesen    sind.    Zur    Erfüllung    dieser Aufgaben ist es von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 20.2 Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben und Pflichten: a) die    Vorbereitung    und    Einberufung    der    Mitgliederversammlung    sowie    die Aufstellung und Ergänzung der Tagesordnung; b) die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung; c) die   Aufnahme   von   Mitgliedern   sowie   gemäß   §   9   Absatz   9.5   Satz   1   der Ausschluss von Mitgliedern; d) die   Einstellung   und   Entlassung   des   Personals   sowie   die   Aufsicht   über   die Geschäftsstelle und die sonstigen Einrichtungen; e) die   Einstellung   und   Entlassung   von   haupt-   und   nebenberuflichen   Trainern und Übungsleitern; f) die   Anhörung   der   Abteilungsvorstände   im   Rahmen   deren   Tätigkeit   nach   Teil     2-     dieser     Satzung     (Ordnungen     für     die     Abteilungen)     und     die Beschlussfassung über Anträge der Abteilungsvorstände. 20.3 Der    Vorstand    erstellt    ferner    den    Jahresbericht    und    den    jährlichen    Finanzbericht. Letzterer   besteht   aus   dem   Jahresabschluss,   dem   Bericht   über   die   wirtschaftliche   Lage des Vereins und dem Finanzplan. 20.4 Der   Vorstand   kann   zur   Erledigung   aller   Aufgaben   dritte   Personen   heranziehen   und Ausschüsse gründen. § 21 Haftung Der   Vorstand   hat   bei   der   Führung   der   Geschäfte   die   Sorgfaltspflichten   einer   ordentlichen   und gewissenhaften    Geschäftsleitung    zu    beachten.    Bei    Verletzung    dieser    Pflichten    sind    die Mitglieder     des     Vorstandes     dem     Verein     gegenüber     im     Rahmen     der     gesetzlichen Bestimmungen    zum    Ersatz    des    daraus    entstehenden    Schadens    als    Gesamtschuldner verpflichtet. § 22 Abwahl Die     Mitglieder     des     Vorstandes     können     aus     wichtigem     Grund     durch     Beschluss     der Mitgliederversammlung   abberufen   werden.   Für   einen   solchen   Beschluss   ist   eine   Mehrheit   von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen erforderlich. 3. Abschnitt – Sonstiges § 23 Kassenprüfung 23.1 Die   Kasse   des   Vereins   sowie   die   Kassen   der   Abteilungen      werden   durch   den   von   der Mitgliederversammlung    zu    wählenden    Kassenprüfer    kontrolliert.    Auf    Antrag    und Beschlussfassung     durch     die     Mitgliederversammlung     kann     auch     ein     externer Wirtschaftsprüfer bestellt werden. 23.2 Der    Mitgliederversammlung    ist    Bericht    über    das    Ergebnis    der    Kassenprüfung    zu      erstatten   (§   14,   Absatz   14.1.3).   Dieser   Bericht   wird   vom   Kassenprüfer   vorgetragen.   Im Falle    einer    externen    Prüfung    kann    der    Prüfbericht    auch    von    einem    Mitglied    des Vorstandes verlesen werden. § 24 Inkrafttreten Vorstehende   Satzung   ist   durch   Beschlussfassung   der   Mitgliederversammlung   vom   25.11.2013 in Kraft getreten. 
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